Das Bootcamp trifft die Welthungerhilfe – Bewegend Bewegen

Das Bootcamp „Bewegend Bewegen“ in Köln

Ich hatte mal wieder die Ehre bei einem Bootcamp mitzutrainieren. Diesmal war es aber nicht nur ein einfaches Training, sondern ein Event in Kooperation mit der Welthungerhilfe. Die Organisation engagiert sich aktuell verstärkt im Sport, aber dazu am Ende mehr.

Die Bootcamps finden aktuell in ganz Deutschland statt und gehen noch bis zum 08.04.2017. Also wer ganz spontan noch mitmachen möchte, sollte schnell mal bei Facebook vorbei schauen: Facebook Original Bootcamp. Das praktische für jedes Studentenbudget ist nämlich, dass die Trainings kostenlos sind.

Bootcamp
Bootcamp auf dem Gelände der Bootbox Köln

65 Leute in Köln

Wir waren am Samstag ca. 65 in Köln und haben in 7 Gruppen ein Zirkeltraining gemacht. Von Teenies bis Senioren waren alle Altersklassen vertreten. Das Training ging mit Aufwärmen, Einweisung, Training und Stretching um die 90 Minuten. Alle Übungen haben wir mit Alternativen für eine leichte und intensive Belastung gezeigt bekommen. So wurde ich dann von Chris auch dezent darauf hingewiesen, dass ich die Squats bitte als Jump-Squats machen soll 😉 Das ist das coole an einem Training mit dem eigenen Körpergewicht, man kann es immer seinen Bedürfnissen anpassen. Ich habe über ein Jahr lang fast komplett ohne Gewichte trainiert und hatte trotzdem jede Woche Muskelkater. Aber über die Vor- und Nachteile habe ich schon in einem anderen Post über Bootcamps und Gruppendynamik geschrieben.

Jumpsquats

1,5 Stunden Training in der Gruppe

Das Training am Samstag sah dann jedenfalls so aus, dass wir uns gemeinsam aufgewärmt haben. Auf dem Foto seht ihr, wie wir auf dem Platz herumlaufen und einen neuen Partner finden mussten. Wir mussten ein Spiel machen und wenn wir verloren haben, mussten wir Jump-Squats machen. Noch besser fand ich die anschließenden Koordinationsübungen. Wir mussten die Daumen nach außen zeigen lassen und die Zehenspitzen nach innen. Dann mussten wir springen und so landen, dass die Zehenspitzen nach außen und die Daumen nach innen zeigen. Also Hand aufs Herz, ich hab es maximal drei Sprünge am Stück richtig machen können, voll peinlich. Bitte mal sofort nachmachen! Der eigentliche Zirkel sah dann so aus, dass wir 7 Stationen durchlaufen mussten, wobei 40 Sekunden eine Übung gemacht wurde und wir dann 20 Sekunden für den Wechsel der Station hatten. Das ganze ging über drei Runden.

Skater Hops

Spaß haben und etwas gutes tun

So, und was hatte das Ganze nun mit der Welthungerhilfe zu tun? Zunächst einmal haben Mitarbeiter mittrainiert, was ich sehr cool fand. Irene links im grünen T-Shirt seht ihr auch auf dem Foto.

Irene, Jasmin, Stella (ich) und Chris

Darüber hinaus stand an jeder Station, wieviel die Übungen kosten würden, wenn man eine reguläre Stunde beim Bootcamp gebucht hätte. In Verbindung dazu war erklärt, was man mit dem Geld, für umgerechnet eine Übung, in hilfsbedürftigen Ländern erreichen kann. Jede Station war also eine kleine Anregung dazu, das gesparte Geld bei dem kostenlosen Bootcamp doch vielleicht zu spenden. Als Beispiel, kann man mit 0,80 € Saatgut für die Versorgung einer Familie für einen Monat kaufen.

Ein kleines Rechenbeispiel

Auch kleine Beträge bewirken Großes

Man kann also auch mit kleinen Beträgen etwas bewirken und muss nicht gleich 10 oder 20 Euro spenden, um etwas Gutes zu tun. Insgesamt wurden an dem Tag 473 Euro in einer Box gesammelt. Ich denke, es ist der richtige Weg der Welthungerhilfe, Spaß und Sport mit Engagement zu verbinden und unterstütze so etwas gerne. Wenn ihr es nicht zu einem Bootcamp schafft und trotzdem einen kleinen Betrag spenden möchtet, findet ihr hier verschiedene Optionen: Welthungerhilfe

Die Bilder wurden von der lieben © Roxana Gabriel gemacht und es fand auf dem Gelände der Bootbox Köln statt.

3 comments on “Das Bootcamp trifft die Welthungerhilfe – Bewegend BewegenAdd yours →

  1. Danke, Bella, für den schönen Blogbeitrag! Es ist ein toller Job, so „in action“ die Welthungerhilfe präsentieren zu dürfen. Wir sind immer wieder gerne dabei und finden es super, Sport und Helfen zu verbinden. Denn wir merken: Sportler*innen sind häufig Menschen mit einem großen Bewusstsein und dabei total unkompliziert, nach dem Motto: „Hunger abschaffen? Ja klar, was kann ich tun?“

  2. Hallo Bella,

    Ein sehr schöner Artikel! Wir waren auch letzten Sonntag zum ToughMudder Trainingsevent im Original Bootcamp HQ in Köln. Den Artikel zum Trainingsevent gibt’s wahrscheinlich morgen.

    Viele Grüße

    Miinee & Floh

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