Ich teste eine Sportapp – eine Alternative zum Fitnessstudio?

Für die Transparenz vorweg: Dies ist kein bezahlter Post, jedoch durfte ich die Gold-Mitgliedschaft (höchste Mitgliedschaft) der Sportapp „FITrate“ kostenlos für zwei Monate testen.

Tatsache ist, dass ich die App vorher schon kannte und die mittlere Mitgliedschaft fünf Monate privat genutzt habe. Ich wollte Anfang des Jahres unbedingt mit Yoga beginnen und da kam eine Freundin auf mich zu und meinte, ob ich Sportapps kenne. Sie würde damit bouldern und ich könne damit auch zum Yoga. Hand aufs Herz, ich war trotz aller guten Vorsätze in sechs Monaten nicht einmal bouldern, obwohl ich nur 500m von der nächsten Halle entfernt wohne. Aber ich gehe nun tatsächlich ein bis zwei Mal die Woche zum Yoga.

Im Studio von Yes Yoga in Köln

Hier liegt der größte Vorteil für mich überhaupt. Mit der mittleren Mitgliedschaft (bei FITrate „Silver“ für 66 Euro/Monat), kann ich 4x im Monat zu einem Yoga Partner gehen. Da bei mir in der Nähe gleich zwei Yogastudios im FITrate-Netzwerk sind, kann ich in jedes 4x gehen, sprich 8x Yoga im Monat. Hier in Köln kostet eine reguläre Yogastunde mindestens 15 Euro, Monatsverträge um die 90 Euro. Also alleine aus Kostensicht, hat sich mit 1x Yoga pro Woche die App schon bezahlt gemacht.

Was kann eine Sportapp?

Aber nochmal einen Schritt zurück, für all die, die von einer Sportapp noch nie gehört haben. Ich rede nicht von Hometrain-Videos, die man sich auf dem Handy in einer App angucken kann. Eine Sportapp verbindet ein Netzwerk aus Sportangeboten einer Stadt. Das Konzept ist, dass ein vielfältiges Angebot aus unterschiedlichen Sportpartnern viele Menschen eher zum Sport anregt, als immer nur in ein und dasselbe Fitnessstudio zu gehen. Partner sind von Bootcamps über Kickboxing bis Tanz- und Yogastudios so ziemlich alle, die eine Stadt zu bieten hat. Nachteil ist, nur in Großstädten Deutschlands ist das Angebot auch wirklich spannend.

Welche Mitgliedschaften gibt es?

So, nun zu den einzelnen Mitgliedschaften. Es gibt die Basic-Mitgliedschaft, die ich total unsinnig finde, weil man damit teilweise nur 1x im Monat zu einem Sportpartner gehen kann. Das Ganze ist also sehr eingeschränkt. Mit der mittleren Mitgliedschaft, kann man zu den meisten Partnern 4x im Monat gehen und teurere Partner, wie Boulderhallen, 1x im Monat besuchen. Die höchste Mitgliedschaft für 99 Euro im Monat hat den größten Vorteil zum Sport, dass man auch Wellnessangebote nutzen kann. Man kann sich 4x im Monat pro Partner massieren lassen und 4x im Monat in die Sauna gehen. Für alle Kölner: Man kann ins Neptunbad gehen!! J

Mein Erfahrungsbericht

Ich hoffe, das war soweit alles nachvollziehbar und jetzt geht es endlich an meinen Erfahrungsbericht! Das Konzept ist meiner Meinung nach einfach grandios, wenn man, wie ich, gerne Sport macht und einfach mal neue Sachen ausprobieren will. Zu Beginn habe ich einfach durch die App geklickt, nach Sportarten in der Umgebung gesucht und bin hingegangen. Und ja, da waren echt Flops dabei. Die größte Entdeckung für mich war allerdings Forró. Das ist ein brasilianischer Tanz, von dem ich zuvor nie etwas gehört hatte. Mittlerweile ist Forró nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Ich gehe nicht nur über die App zum Unterricht, sondern auch zu Forró-Partys und habe angefangen Portugiesisch zu lernen. (Hier ist mein Blogpost zu Forró. Ich mache das bei Sorisso Tanz&Sport, falls ihr aus Köln seid und es in der App sucht.) True Story 😉

Mein Test der Gold-mitgliedschaft

Dadurch, dass ich durch die Gold-Mitgliedschaft nun das erste Mal Wellness nutzen konnte, musste ich das auch unbedingt ausprobieren. Letztendlich habe ich mir fast jede Woche einen Massagetermin bei unterschiedlichen Praxen machen lassen. Der Punkt ist, dass ich mich selbst gestresst habe, die Mitgliedschaft auch bestmöglich auszunutzen. Einerseits waren die Massagen natürlich toll. Ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Fußmassage ausprobiert und war begeistert. Auch ein Punkt, den ich ohne die App nicht kennengelernt hätte. Aber andererseits brauche ich nicht wöchentlich Massagen und das ganze kostet auch schlichtweg Zeit. Im Prinzip konnte ich an jedem freien Abend, den ich für Massagen oder Sauna genutzt habe, nicht mehr zum Yoga gehen. Und wenn ich ehrlich bin, war Yoga für mich das Hauptargument für die App.

Mein Fazit

Ich kann also sagen, dass ich das Konzept absolut an unsere heutige Zeit angepasst finde. Ich kann nach München oder Hamburg fahren, durch die App klicken und mich einfach beim Sportpartner einchecken. Für mich war die Gold-Mitgliedschaft nice to have. Ich habe sie gerne zwei Monate ausprobiert, aber im Endeffekt reicht Silver für meinen Alltag voll und ganz aus. Wer jede Woche in die Sauna will oder regelmäßig zum Bouldern geht, hat sicherlich mit der höheren Option mehr Freude. Ich werde jedenfalls weiterhin dort Mitglied bleiben, Forró tanzen, zum Yoga gehen und endlich auch mal bouldern ausprobieren (ich habe es mir ganz fest vorgenommen).

Mein Tipp an euch – 50% Rabatt mit „bellafit“

Wenn ihr euch anmeldet und den Code „bellafit“ benutzt, bekommt ihr 50% auf den ersten Monat. Ihr könntet also theoretisch für nur 48 Euro einen Monat lang die Goldmitgliedschaft ausprobieren und euch dann auf Silver umbuchen lassen (sagt niemandem, dass ihr die Idee von mir habt). Die Verträge sind übrigens ganz flexibel zu pausieren und monatlich kündbar, auch ein mega Vorteil zu Fitnessstudios. Wenn ihr mal nach Sportangeboten schauen wollt, dann könnt ihr das ganz einfach auf der Homepage von FITrate machen. Viel Spaß beim Sporteln! Für Fragen schreibt mir einfach einen Kommentar, eine E-Mail oder eine Nachricht über Instagram.

 

Eure Bella Maris

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