Meine Erfahrung mit Bootcamps und Gruppendynamik

Bootcamp time!

Ich war gestern Abend bei einem Bootcamp und wollte euch von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe schon öfters Bootcamps besucht, war bei Kayla Itsines in Berlin und habe selbst zwei Bootcamps mit Mädels über Instagram organisiert.

Training in der Gruppe vs. alleine

Meine bisherige Erfahrung mit Bootcamps war, dass sie einem einen unheimlich Energieschub geben. Wenn ihr regelmäßig ins Fitnessstudio geht, werdet ihr das Gefühl kennen, wenn man mit jemandem zusammen trainiert. Damit meine ich nicht das Training mit dem besten Freund, mit dem man mehr quatscht als trainiert, sondern mit jemanden, vor dem man noch ein bisschen das Gefühl hat, sich beweisen zu wollen. Ich habe immer mal wieder Bekannte, mit denen ich spontan trainiere und bei solchen Konstellationen gebe ich immer 100%, vielleicht sogar 110%. Der Grund ist nicht nur, dass man sich beweisen, sondern dass man auch die Zeit des anderen nicht  verschwenden will. Viele, die alleine trainieren gehen, sitzen auf den Geräten oder liegen auf einer Matte und scrollen durchs Handy. Man tapselt so vor sich hin, macht mal hier und da was und letztendlich sind ein oder zwei Stunden vergangen, in denen man nur halbherzig dabei war.

Einarmiger Plank

Gruppenzwang muss nicht immer schlecht sein

Sobald man richtig im Training ist, seinen Plan hat und den begeistert durchzieht, ist das nicht mehr so oft ein Problem. Das Problem haben eher die, die gerne mal wieder mehr Sport machen möchten, sich im Januar hochmotiviert im Fitnessstudio anmelden und ab Februar nie wieder hingehen. Wenn du dich jetzt davon angesprochen fühlst, solltest du unbedingt ein Gruppentraining ausprobieren. Ein bisschen Gruppenzwang kann manchmal Wunder wirken. Niemandem ist vollkommen egal was andere denken, vor allem nicht, wenn man sich schon ein bisschen kennt, aber auch nicht best friends ist.

Mein Training mit dem Original Bootcamp

Und hiermit komme ich auch direkt wieder zum Bootcamp von „Original Bootcamp“. Ich hatte mir den Tag gestern für meine Probestunde am Rheinenergie-Stadion Köln ausgesucht und es hat den ganzen Tag gegossen wie aus Eimern. Ich bin komplett schwarz gekleidet zum Training gefahren, weil ich eigentlich damit gerechnet hatte, dass wir durch den Schlamm krabbeln. Das war natürlich eine glatte Fehleinschätzung. Zum einen hatte es aufgehört zu regnen, als ich ankam und zum anderen war der Ort überdacht. Zudem war der Boden mit Isomatten ausgelegt.

Als ich ankam waren die ersten schon im Gespräch. Alle in der Gruppe kannten sich, weil man jede Woche miteinander trainiert. Die Stimmung war gut. Der einzige Mann im Team hat mir direkt vor allen verkündet, dass im Kurs später mehr Männern sind, es da aber auch eher auffällt, wenn er mal Pausen macht. (Gruppenzwang!) Wir haben uns jedenfalls alle zusammen aufgewärmt, gedehnt und dann wurde uns der Bootcamp Parcours erklärt.

Die Einweisung durch die Trainerin

Für alle, die noch nie bei einem Bootcamp waren, hier ein kurzer Überblick. Man durchläuft in Zweierteams verschiedene Stationen und muss dort Übungen machen, meistens maximal eine Minute lang. Dann gibt es eine kurze Pause und es geht weiter zur nächsten Station.  Es ist eine Art Intervalltraining, wo man für ein paar Sekunden die Zähne zusammenbeißt und alles gibt. Danach hat man wieder kurz Zeit sich zu erholen.

Burpees – wer liebt sie nicht!?

Okay, zurück zu gestern. Die Stationen waren z. B. einarmige Planks, Jump Squats und Burpees auf einem Medizinball. Meine Trainerin war Jule (Julia Huenten). Sie ist die ganze Zeit zwischen den Stationen hin- und hergelaufen und hat geschaut, dass alle die Übungen richtig ausführen. Zudem wurden wir dezent motiviert, wenn die Kraft nachgelassen hat! Mir hat sie mehrmals gute Tipps gegeben, obwohl ich (glaube ich jedenfalls), schon eine ganz gute Haltung bei solchen Übungen habe.

Der Vorteil mit einem Trainer zu trainieren

Ich denke, es ist ein riesen Vorteil, wenn man gute Trainer hat, die einen immer wieder korrigieren. Man selbst ist einfach zu sehr damit beschäftigt sich aufzuregen, wie schwer die Gewichte sind. Oder man überlegt, wie bescheuert man gerade wohl aussieht. Spaß bei Seite, auch Profis trainieren nach Jahren noch mit Trainern. Im meinem Fitnessstudio muss ich mit einer ganz konkreten Frage einen Trainer ansprechen, bevor ich Tipps bekomme. Die Stunde Bootcamp verging jedenfalls im Flug und wurde mit Dehnübungen und einem Gruppenfoto für mich beendet.

Nach dem Training

Weshalb ein Bootcamp für euch das richige ist

Als Fazit war das Bootcamp gestern eine wirklich willkommene Abwechslung zu meiner sonstigen Trainingsroutine. Ich kann ein Gruppentraining nur jedem ans Herz legen, der mal aus dem Fitnessstudio raus möchte, aber keine Lust zum Joggen hat. Oder halt jedem, der nicht so richtig in eine Trainingsroutine reinkommt und dem eine Gruppendynamik wirklich mal gut tun würde. Und hier kommt die gute Nachricht für euch. Ihr könnt bei Original Bootcamp auf der Homepage kostenlos ein Probetraining am Standort eurer Wahl buchen. Probiert es einfach mal aus. Zudem könnt ihr bis zum 16.01.2017 auf meinem Instagram Account einen Tabata Trainingsguide gewinnen.

Fakten zum Original Bootcamp

Hier noch ein paar Fakten zum Original Bootcamp zusammengefasst:

  • Die Homepage ist www.original-bootcamp.com
  • Jeder kann ein kostenloses Probetraining buchen
  • Die Bootcamps gibt es deutschlandweit und innerhalb Kölns konnte ich zwischen über 25 Locations plus verschiedenen Uhrzeiten wählen
  • Es gibt feste Teams, damit man sich kennenlernt aber auch, damit man motiviert ist, wirklich jeden Termin einzuhalten
  • Die Bootcamps haben Trainer, die zum einen darauf achten, dass man Spaß hat. Zum anderen achten sie auf die richtige Ausführung damit man sich nicht verletzt.

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